Ich habe grade einen alten Blog Eintrag gelesen, wo ich geschrieben habe, dass ich länger bleiben werde, auch wenn ich nicht weiß, wo das Geld herkommen wird.
Gott hat für mich gesorgt. Auch wenn ich keine Job habe, der mir genug Geld für alles gibt, habe ich es geschafft, alle Gebühren und so zu zahlen! Wunder um Wunder, es war immer genug Geld da, wenn ich es brauchte!!
Und jetzt weiß ich, dass ich Gott wirklich vertrauen kann, denn er sorgt für mich!
So, wie er weiß, wenn ein Spatz zu Boden fällt, weiß er auch, wenn ich falle oder etwas brauche... Wie dumm wäre ich, wenn ich ihm nicht vertrauen würde?
Mittwoch, 4. November 2009
Montag, 2. November 2009
Diener
Ich gebe mein Leben hin, um Gott zu dienen...
Die Zeit hier hat mich total verändert, Gott hat mich verändert. Er hat Unsicherheiten, Schüchternheit und Ablehnung weggenommen und stattdessen Freiheit in mein Herz gesetzt. Ich habe hier zum ersten Mal gesehen, was es wirklich heißt, in der Freiheit zu leben, die Jesus für uns erkauft hat.
Ich habe gelernt, mich zu disziplinieren und mein Bestes für Gott zu geben.
Ich habe hier wirklich gelernt, was es heißt, einfach jeden Tag in Gottes Gegenwart treten zu können und sich von ihm berühren zu lassen.
Ich habe hier gelernt, leidenschaftlich für Gott zu leben und leidenschaftlich nach Gott zu suchen. Ich habe gelernt, nach mehr zu fragen und nicht stehen zu bleiben.
Aber am wichtigsten ist wohl wirklich die Freiheit. Das ist das, was alle immer predigen, aber hier habe ich es wirklich gelebt gesehen =)
Ich gebe zu, dass es am Anfang schwer war und ich nicht immer so über Planetshakers und das Internship geredet habe, wie jetzt. Es gab viele Dinge, die ich schwer fand und oft auch zu viel verlangt.
Aber ich habe irgendwann beschlossen, meine Zeit hier einfach so gut wie möglich zu gebrauchen und Gott zur Verfügung zu stellen. Er hat mein Angebot angenommen und angefangen mich und mein Herz und meine Einstellungen zu vielen Dingen zu verändern.
Und inzwischen bin ich so begeistert vom Internship (von ALLEN Elementen, auch wenn manches Opfer kostet.... aber wie viel mehr hat Gott geopfert?), dass ich es allen empfehlen werde, die mich danach fragen! =)
Wenn ich dir nur erklären könnte, wie viel mehr Gott für dich hat! Wenn du mir nur glauben würdest, dass du so viel freier leben kannst! Wenn du nur anfangen würdest, nach mehr von Gottes Geist und Gegenwart zu fragen, könntest du sehen, wie viel mehr er für dich bereit hält!
Die Zeit hier hat mich total verändert, Gott hat mich verändert. Er hat Unsicherheiten, Schüchternheit und Ablehnung weggenommen und stattdessen Freiheit in mein Herz gesetzt. Ich habe hier zum ersten Mal gesehen, was es wirklich heißt, in der Freiheit zu leben, die Jesus für uns erkauft hat.
Ich habe gelernt, mich zu disziplinieren und mein Bestes für Gott zu geben.
Ich habe hier wirklich gelernt, was es heißt, einfach jeden Tag in Gottes Gegenwart treten zu können und sich von ihm berühren zu lassen.
Ich habe hier gelernt, leidenschaftlich für Gott zu leben und leidenschaftlich nach Gott zu suchen. Ich habe gelernt, nach mehr zu fragen und nicht stehen zu bleiben.
Aber am wichtigsten ist wohl wirklich die Freiheit. Das ist das, was alle immer predigen, aber hier habe ich es wirklich gelebt gesehen =)
Ich gebe zu, dass es am Anfang schwer war und ich nicht immer so über Planetshakers und das Internship geredet habe, wie jetzt. Es gab viele Dinge, die ich schwer fand und oft auch zu viel verlangt.
Aber ich habe irgendwann beschlossen, meine Zeit hier einfach so gut wie möglich zu gebrauchen und Gott zur Verfügung zu stellen. Er hat mein Angebot angenommen und angefangen mich und mein Herz und meine Einstellungen zu vielen Dingen zu verändern.
Und inzwischen bin ich so begeistert vom Internship (von ALLEN Elementen, auch wenn manches Opfer kostet.... aber wie viel mehr hat Gott geopfert?), dass ich es allen empfehlen werde, die mich danach fragen! =)
Wenn ich dir nur erklären könnte, wie viel mehr Gott für dich hat! Wenn du mir nur glauben würdest, dass du so viel freier leben kannst! Wenn du nur anfangen würdest, nach mehr von Gottes Geist und Gegenwart zu fragen, könntest du sehen, wie viel mehr er für dich bereit hält!
Mittwoch, 23. September 2009
Ein Jahr hinterlässt Spuren
Ich habe heute realisiert, dass sich alles immer verändert. Nichts bleibt wie es ist. Ich denke irgendwie immer wieder unbewusst, dass alles noch so ist, wie es war, als ich Deutschland verlassen habe. Aber nichts wird jemals wieder so sein wie vorher. Nicht nur ich habe mich ein Jahr weiter bewegt, sondern auch andere. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Erde dreht sich nur hier in Australien weiter. Doch so wie ich mich verändert habe, haben sich auch alle anderen verändert. Ein Jahr hinterlässt Spuren.
Aber ich freue mich drüber. Ich will nicht, dass alles so ist, wie früher. Ich habe mich verändert und ich will, dass diese Veränderung sichtbar ist. Gott hat mich verändert und ich hoffe, dass andere das sehen werden. Und ich hoffe, dass andere Gottes Liebe durch mich sehen können. Ich hoffe, dass andere sehen, dass mein Glaube und mein Vertrauen, in dem Jahr, das ich Gott gewidmet habe, fester geworden ist. Ein Jahr hinterlässt Spuren.
Auch wenn die Zeit nur so dahin fliegt, will ich das Beste aus meiner restlichen Zeit hier machen. Ich will sie genießen und jede Erinnerung fest in mein Gedächtnis einschließen. Ein Jahr hinterlässt Spuren.
Aber ich freue mich drüber. Ich will nicht, dass alles so ist, wie früher. Ich habe mich verändert und ich will, dass diese Veränderung sichtbar ist. Gott hat mich verändert und ich hoffe, dass andere das sehen werden. Und ich hoffe, dass andere Gottes Liebe durch mich sehen können. Ich hoffe, dass andere sehen, dass mein Glaube und mein Vertrauen, in dem Jahr, das ich Gott gewidmet habe, fester geworden ist. Ein Jahr hinterlässt Spuren.
Auch wenn die Zeit nur so dahin fliegt, will ich das Beste aus meiner restlichen Zeit hier machen. Ich will sie genießen und jede Erinnerung fest in mein Gedächtnis einschließen. Ein Jahr hinterlässt Spuren.
MyLifeIsAvarage
"Today, as I was putting on my jeans, I realised I always put the right leg in first. Thinking I would be adventurous, I tried putting my left leg in first instead. I fell over. MLIA"
http://mylifeisaverage.com/
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Freitag, 24. Juli 2009
4 Monate mehr
Wie die Zeit vergeht... wenn ich bei meinem ursprünglichen Plan geblieben wäre, würde ich schon in eineinhalb Monaten wieder nach Hause fliegen. Aber der Plan hat sich geändert. Gott hat meinen Plan geändert.
Meine Versicherung ist schon verlängert, ich muss nur noch den Flug umbuchen. Auf Januar 2010. 4 Monate mehr als ursprünglich geplant. 4 Monate mehr in einer Gemeinde, die mir beibringt, mit dem Heiligen Geist in Freundschaft zu leben. 4 Monate mehr.
Ich bin weit weg, ja, aber ich weiß, dass ich hier im Moment genau richtig bin. Ich weiß, dass Gott will, dass ich länger hier bleibe. Und ich weiß, dass er mir helfen wird, das Geld dafür zusammen zu bekommen.
Was im Jahr 2010 passiert - ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich mich von Gott leiten lassen werde, dass ich ihm vertrauen will. Ich weiß nicht, wo ich wohnen, was ich machen oder wen ich kennen werde. Aber Gott weiß es und das ist gut so.
Meine Versicherung ist schon verlängert, ich muss nur noch den Flug umbuchen. Auf Januar 2010. 4 Monate mehr als ursprünglich geplant. 4 Monate mehr in einer Gemeinde, die mir beibringt, mit dem Heiligen Geist in Freundschaft zu leben. 4 Monate mehr.
Ich bin weit weg, ja, aber ich weiß, dass ich hier im Moment genau richtig bin. Ich weiß, dass Gott will, dass ich länger hier bleibe. Und ich weiß, dass er mir helfen wird, das Geld dafür zusammen zu bekommen.
Was im Jahr 2010 passiert - ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich mich von Gott leiten lassen werde, dass ich ihm vertrauen will. Ich weiß nicht, wo ich wohnen, was ich machen oder wen ich kennen werde. Aber Gott weiß es und das ist gut so.
Freitag, 17. April 2009
Der Traum
Ich habe mich grade gefragt, warum Gott plötzlich anfängt zu reden, warum ich mir plötzlich sicher bin, dass Gott mich in den Vollzeitdienst gerufen hat und warum ich jetzt Träume in meinem Herzen finde, die ich vorher nie gewagt hätte, zu träumen....
Von Montag bis Donnerstag war hier in einer Sport-Arena die Planetshakers Conference "One". Ich weiß nicht genau, wie viele Leute da waren, irgendwas zwischen 7000-10000. Und es war einfach nur AMAZING (sorry, ich finde kein deutsches Wort, das so gut passt...). Gott bringt mir grade so viel bei und rüstet mich für den Weg, auf den er mich führen wird.
Und er hat einen Traum in mein Herz gelegt, der eigentlich total unrealistisch aussieht, aber ich weiß, dass ich den Traum nicht aus meiner eigenen Kraft leben muss, sondern dass Gott mir alles geben wird, was ich brauche:
Ich träume davon, tausende und millionen von Deutschen lobpreisen zu sehen, mit allem, was sie haben. Ich träume davon, dass die Deutschen aus ihrer kalten Mentalität aufstehen und anfangen, alles für Gott zu geben. Ich träume davon, dass Deutsche aufstehen und radikal für Gott leben. Ich träume von einer Gemeinde in Deutschland, in der die Mitarbeiter und Mitglieder in Zungen beten und auf den Heiligen Geist hören. Ich träume von einer Gemeinde mit Menschen, die sich nach mehr von Gott sehnen, nach mehr von seinem Heiligen Geist, nach mehr von seiner Kraft, nach mehr von seinen Wundern und nach mehr von seinem Durchbruch in allen Lebensbereichen. Ich träume von einer Gemeinde mit tausenden und millionen Mitgliedern, die ein Herz für diese verlorene Generation haben.
Ich weiß, dass ich das nicht verwirklichen kann! ... aber wenn Gott diesen Traum verwirklichen will, weiß ich, dass er einen Weg finden wird!
Träume, die von Gott kommen, werden immer realisiert. Durch seine Macht. Und ich weiß, dass ich diesen Traum von Gott habe. Und ich werde so lange träumen, bis ich sehe, dass der Traum Wirklichkeit geworden ist!
Von Montag bis Donnerstag war hier in einer Sport-Arena die Planetshakers Conference "One". Ich weiß nicht genau, wie viele Leute da waren, irgendwas zwischen 7000-10000. Und es war einfach nur AMAZING (sorry, ich finde kein deutsches Wort, das so gut passt...). Gott bringt mir grade so viel bei und rüstet mich für den Weg, auf den er mich führen wird.
Und er hat einen Traum in mein Herz gelegt, der eigentlich total unrealistisch aussieht, aber ich weiß, dass ich den Traum nicht aus meiner eigenen Kraft leben muss, sondern dass Gott mir alles geben wird, was ich brauche:
Ich träume davon, tausende und millionen von Deutschen lobpreisen zu sehen, mit allem, was sie haben. Ich träume davon, dass die Deutschen aus ihrer kalten Mentalität aufstehen und anfangen, alles für Gott zu geben. Ich träume davon, dass Deutsche aufstehen und radikal für Gott leben. Ich träume von einer Gemeinde in Deutschland, in der die Mitarbeiter und Mitglieder in Zungen beten und auf den Heiligen Geist hören. Ich träume von einer Gemeinde mit Menschen, die sich nach mehr von Gott sehnen, nach mehr von seinem Heiligen Geist, nach mehr von seiner Kraft, nach mehr von seinen Wundern und nach mehr von seinem Durchbruch in allen Lebensbereichen. Ich träume von einer Gemeinde mit tausenden und millionen Mitgliedern, die ein Herz für diese verlorene Generation haben.
Ich weiß, dass ich das nicht verwirklichen kann! ... aber wenn Gott diesen Traum verwirklichen will, weiß ich, dass er einen Weg finden wird!
Träume, die von Gott kommen, werden immer realisiert. Durch seine Macht. Und ich weiß, dass ich diesen Traum von Gott habe. Und ich werde so lange träumen, bis ich sehe, dass der Traum Wirklichkeit geworden ist!
Donnerstag, 26. März 2009
1/3
Jetzt ist fast genau 1/3 meiner Zeit hier vorbei und so langsam muss ich mir echt überlegen, was ich nach meinem Internship machen will... Ich habe tausend Ideen und keine Ahnung =)
Aber ich lerne hier bei Planetshakers grade so viel, dass ich eigentlich nicht wieder weg will... Am liebsten würde ich hier alles in mich aufsaugen, bis ich nicht mehr kann und dann nach Deutschland gehen und das Gelernte mit den Deutschen teilen =) aber mal sehn, was Gott sagt ;-)
Ich suche auch immer noch nach einem Job. Irgendwie gestaltet sich die Suche doch schwieriger, als ich dachte... Aber heute bin ich ca. 12 Lebensläufe losgeworden und ich hoffe, dass sich wenigstens eines der Cafes meldet, bei denen ich war. Letztendlich wird Gott für mich sorgen und mir einen Job geben :)
Eine Sache, die ich hier grade lerne, ist Leidenschaft. Und jetzt, wo ich von ziemlich vielen Christen umgeben bin, die leidenschaftlich für Gott leben, merke ich, dass es das ist, wonach ich mich immer irgendwie gesehnt habe... Und ich lerne grade, dass, wenn man Gott leidenschaftlich sucht und nach einer Begegnung mit ihm schreit, er sich zeigen und Übernatürliches tun wird. Und das ist das Zweite, nach dem ich mich schon immer gesehnt habe: Seine übernatürliche Macht und Wunder zu sehen. Und bis ich das sehe, werde ich weiter schreien! =)
Aber ich lerne hier bei Planetshakers grade so viel, dass ich eigentlich nicht wieder weg will... Am liebsten würde ich hier alles in mich aufsaugen, bis ich nicht mehr kann und dann nach Deutschland gehen und das Gelernte mit den Deutschen teilen =) aber mal sehn, was Gott sagt ;-)
Ich suche auch immer noch nach einem Job. Irgendwie gestaltet sich die Suche doch schwieriger, als ich dachte... Aber heute bin ich ca. 12 Lebensläufe losgeworden und ich hoffe, dass sich wenigstens eines der Cafes meldet, bei denen ich war. Letztendlich wird Gott für mich sorgen und mir einen Job geben :)
Eine Sache, die ich hier grade lerne, ist Leidenschaft. Und jetzt, wo ich von ziemlich vielen Christen umgeben bin, die leidenschaftlich für Gott leben, merke ich, dass es das ist, wonach ich mich immer irgendwie gesehnt habe... Und ich lerne grade, dass, wenn man Gott leidenschaftlich sucht und nach einer Begegnung mit ihm schreit, er sich zeigen und Übernatürliches tun wird. Und das ist das Zweite, nach dem ich mich schon immer gesehnt habe: Seine übernatürliche Macht und Wunder zu sehen. Und bis ich das sehe, werde ich weiter schreien! =)
Samstag, 7. März 2009
heute hier, morgen dort...
Vor einem Monat saß ich im Flugzeug auf dem Weg nach Melbourne. Und hier sitze ich, in meinem neuen Zimmer, mit Menschen um mich, die eine Sprache sprechen, die ich nicht gewohnt bin zu sprechen (Spaß macht es trotzdem irgendwie) und mit lauter neuen Menschen, Gesichtern und Farben in einer riesigen Stadt. Ich habe zwei gute Freunde, die am Rand der Stadt wohnen und zu denen ich wohl 1,5 Stunden fahren würde. Letztens bin ich während der Rush-Hour durch die Stadt gelaufen und fand mich plötzlich in einer großen Masse Menschen in einem Tunnel unter dem Bahnhof wieder. Alles war vollgestopft mit Menschen, Lärm, Gesprächsfetzen und dem Geruch, der in Bahnhofsunterführungen nie fehlt. Melbourne ist eine interessante Stadt mit rechtwinklig angelegten Geschäftsstraßen in der Innenstadt und lauter kleinen Gassen, die gemütlich und manchmal fast mediterran wirken und typisch für Melbournes Innenstadt sind.
Das ist die Skyline Melbournes, die man vom Fluss aus sieht.
Und das ist eine dieser typischen Gassen =)
(ich weiß, das Foto ist nicht besonders gut, aber es ist das einzige, das ich habe....)
(ich weiß, das Foto ist nicht besonders gut, aber es ist das einzige, das ich habe....)
Dienstag, 10. Februar 2009
ein kleiner Reisebericht...
Sonntag, 01.02.2009
Flughafen Frankfurt a. M., Wartehalle
Der erste Abschnitt meiner Reise hat begonnen... Und damit beginnt auch ein neuer Abschnitt meines Lebens.
Mein Koffer war natürlich zu schwer (ich durfte nur 20 kg mitnehmen), aber ich hatte, wie erhofft, eine nette Frau beim Check-In, die ihn ohne Aufpreis hat durchgehen lassen. Leider konnte ich mir keinen Sitzplatz aussuchen, er wurde irgendwie schon vorher gebucht. Ich werde jetzt in der Mitte irgendwo sitzen, aber naja...
Nachdem meine Eltern und mein Bruder mich verabschiedet hatten, ging ich alleine weiter. Und ich habe mich dann auch plötzlich ziemlich alleine und hilflos gefühlt. Aber ich kam gut durch den Security-Check und an mein Gate.
Der Bereich, in dem ich jetzt bin, ist riesig. Von hier kommt man eigentlich zu jedem Gate im Terminal 1. Hier sind Geschäfte, lange Gänge, Lautsprecheransagen und viele Menschen. Man sieht tausende Nationalitäten und Farben, Mitarbeiter, Stewardessen und Passagiere, Kinder und Erwachsene, alles bunt durchmischt. Verschiedene Sprachen, Ansagen und Kofferrollen erfüllen die Luft. Und mitten drin sitze ich...
Ich werde mich jetzt in mein Gate und dann in mein Flugzeug begeben.
Die Reise ins Unbekannte kann beginnen!
Montag, 02.02.2009
Bangkok, Resort Hotel
Von Bangkok selber werde ich wohl nicht so viel sehen. Die Stadtmitte ist von dem Hotel, in dem ich bin, relativ weit entfernt und irgendwie habe ich keine Lust, alleine durch die riesige Stadt zu ziehen.
Während ich durch den großen, völlig unbekannten Flughafen von Bangkok gewandert bin, habe ich festgestellt, dass es sehr viel mehr Spaß macht, nicht alleine zu reisen. Es gab keinen, dem ich hätte sagen können, dass ich grade keine Ahnung hab, wohin ich gehen muss. Nachdem ich an der Information gefragt hatte, fand ich den Weg und irgendwann auch einen Vertreter meines Hotels. Ich war etwas erstaunt, als ich merkte, dass in Thailand auf der linken Straßenseite gefahren wird, aber so kann ich mich schon mal daran gewöhnen =)
Hier sind es bestimmt über 30 Grad und ich genieße es, endlich nicht mehr ständig zu frieren und barfuß gehen zu können.
10 Stunden in einem Flugzeug zu sitzen ist echt hart, ich konnte nach etwa 2/3 Flugzeit nicht mehr sitzen. Aber hier im Hotel wird eine Thai-Massage für 300 Baht angeboten und das hat mich jetzt wieder entspannt =)
Ich habe wenig geschlafen und bin müde, aber ich muss mich zwingen, wach zu bleiben, bis es spät genug zum schlafen ist.
Die Thailänder, denen ich bisher begegnet bin, sind echt nett. Und wahrscheinlich sind sie ausländische Gäste gewohnt, die ein bisschen verloren durch das Hotel streifen. Aber irgendwie kam ich mir echt hilflos vor, als ich den Raum für die Massage gesucht habe und ein netter Thailänder angesprungen kam, weil ich erst in die falsche Richtung ging.
Ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, mich fremd zu fühlen...
Dienstag, 03.02.2009
Flugzeug Bangkok-Melbourne
Jetzt freue ich mich. Zum ersten Mal auf dieser Reise freue ich mich wirklich auf Melbourne. In etwa 8 Stunden bin ich da!
Meine Wartezeit heute im Flughafen, war angenehm, weil ich nicht alleine warten musste. Im Shuttlebus vom Hotel hatte ich einen jungen Polen getroffen, der seit 5 Jahren in Perth lebt und dorthin zurück fliegt. Und da unsere Flüge fast zur selben Zeit gingen, haben wir beschlossen, zusammen zu warten.
Ich war um 7.30 Uhr morgens am Gate und nach ein paar wenigen Komplikationen am Security saß ich gegen 8 Uhr im Flieger. Dieses Flugzeug ist kleiner, dafür aber neuer als das erste. Nachher kann ich mir auf meinem kleinen Bildschirm einen Film angucken =)
Am Flughafen war ich am Anfang etwas verwirrt und wusste nicht, wohin. Aber nachdem ich gefragt hatte, fand ich meinen Weg. Und nach einer Flughafengebühr von 700 Baht, konnte ich durch die Passkontrolle.
Diese Mal habe ich einen Fensterplatz, die Sonne scheint herein, ich sehe schöne Wolken unter mir und ich bin glücklich, in freudig gespannter Erwartung auf Melbourne.
Flughafen Frankfurt a. M., Wartehalle
Der erste Abschnitt meiner Reise hat begonnen... Und damit beginnt auch ein neuer Abschnitt meines Lebens.
Mein Koffer war natürlich zu schwer (ich durfte nur 20 kg mitnehmen), aber ich hatte, wie erhofft, eine nette Frau beim Check-In, die ihn ohne Aufpreis hat durchgehen lassen. Leider konnte ich mir keinen Sitzplatz aussuchen, er wurde irgendwie schon vorher gebucht. Ich werde jetzt in der Mitte irgendwo sitzen, aber naja...
Nachdem meine Eltern und mein Bruder mich verabschiedet hatten, ging ich alleine weiter. Und ich habe mich dann auch plötzlich ziemlich alleine und hilflos gefühlt. Aber ich kam gut durch den Security-Check und an mein Gate.
Der Bereich, in dem ich jetzt bin, ist riesig. Von hier kommt man eigentlich zu jedem Gate im Terminal 1. Hier sind Geschäfte, lange Gänge, Lautsprecheransagen und viele Menschen. Man sieht tausende Nationalitäten und Farben, Mitarbeiter, Stewardessen und Passagiere, Kinder und Erwachsene, alles bunt durchmischt. Verschiedene Sprachen, Ansagen und Kofferrollen erfüllen die Luft. Und mitten drin sitze ich...
Ich werde mich jetzt in mein Gate und dann in mein Flugzeug begeben.
Die Reise ins Unbekannte kann beginnen!
Montag, 02.02.2009
Bangkok, Resort Hotel
Von Bangkok selber werde ich wohl nicht so viel sehen. Die Stadtmitte ist von dem Hotel, in dem ich bin, relativ weit entfernt und irgendwie habe ich keine Lust, alleine durch die riesige Stadt zu ziehen.
Während ich durch den großen, völlig unbekannten Flughafen von Bangkok gewandert bin, habe ich festgestellt, dass es sehr viel mehr Spaß macht, nicht alleine zu reisen. Es gab keinen, dem ich hätte sagen können, dass ich grade keine Ahnung hab, wohin ich gehen muss. Nachdem ich an der Information gefragt hatte, fand ich den Weg und irgendwann auch einen Vertreter meines Hotels. Ich war etwas erstaunt, als ich merkte, dass in Thailand auf der linken Straßenseite gefahren wird, aber so kann ich mich schon mal daran gewöhnen =)
Hier sind es bestimmt über 30 Grad und ich genieße es, endlich nicht mehr ständig zu frieren und barfuß gehen zu können.
10 Stunden in einem Flugzeug zu sitzen ist echt hart, ich konnte nach etwa 2/3 Flugzeit nicht mehr sitzen. Aber hier im Hotel wird eine Thai-Massage für 300 Baht angeboten und das hat mich jetzt wieder entspannt =)
Ich habe wenig geschlafen und bin müde, aber ich muss mich zwingen, wach zu bleiben, bis es spät genug zum schlafen ist.
Die Thailänder, denen ich bisher begegnet bin, sind echt nett. Und wahrscheinlich sind sie ausländische Gäste gewohnt, die ein bisschen verloren durch das Hotel streifen. Aber irgendwie kam ich mir echt hilflos vor, als ich den Raum für die Massage gesucht habe und ein netter Thailänder angesprungen kam, weil ich erst in die falsche Richtung ging.
Ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, mich fremd zu fühlen...
Dienstag, 03.02.2009
Flugzeug Bangkok-Melbourne
Jetzt freue ich mich. Zum ersten Mal auf dieser Reise freue ich mich wirklich auf Melbourne. In etwa 8 Stunden bin ich da!
Meine Wartezeit heute im Flughafen, war angenehm, weil ich nicht alleine warten musste. Im Shuttlebus vom Hotel hatte ich einen jungen Polen getroffen, der seit 5 Jahren in Perth lebt und dorthin zurück fliegt. Und da unsere Flüge fast zur selben Zeit gingen, haben wir beschlossen, zusammen zu warten.
Ich war um 7.30 Uhr morgens am Gate und nach ein paar wenigen Komplikationen am Security saß ich gegen 8 Uhr im Flieger. Dieses Flugzeug ist kleiner, dafür aber neuer als das erste. Nachher kann ich mir auf meinem kleinen Bildschirm einen Film angucken =)
Am Flughafen war ich am Anfang etwas verwirrt und wusste nicht, wohin. Aber nachdem ich gefragt hatte, fand ich meinen Weg. Und nach einer Flughafengebühr von 700 Baht, konnte ich durch die Passkontrolle.
Diese Mal habe ich einen Fensterplatz, die Sonne scheint herein, ich sehe schöne Wolken unter mir und ich bin glücklich, in freudig gespannter Erwartung auf Melbourne.
Dienstag, 27. Januar 2009
In Memoriam
Was ist am Ende wirklich wichtig? Wie viel Wissen, wie viele Titel, wie viel Geld? Was zählt, wenn wir gehen?
Zum Schluss bleiben nur die Erinnerungen, die Freundschaften, und die Hoffnung. Die Hoffnung darauf, alle wieder zu sehen, die man liebt und die Hoffnung, bald seinem Herrn in die Augen schauen zu können. Vieles, womit man seinen Kopf gefüllt hat, wird völlig überflüssig. Und vieles, worum man sich Sorgen gemacht hat, erscheint so winzig. Am Ende zählt nur noch der Glaube. An etwas Besseres, etwas Schöneres.
Wie verloren müssen Nicht-Christen im Angesicht des Todes sein? Ich würde umkommen ohne die Hoffnung, dass ich meinen Großvater eines Tages wieder sehen werde. Und dann können wir wieder zu den Sternen reisen.
In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2009 durfte mein Großvater nach 2 Jahren Krankheit friedlich einschlafen. Seine Frau und eine seiner Töchter waren bei ihm. Und wir wissen, dass wir ihn wieder sehen werden.
Am Ende war von den vielen Büchern, die er in seinem Leben gelesen hat, nur noch die Bibel wichtig für ihn.
Was ist am Ende wirklich wichtig? Wie viel Wissen, wie viele Titel, wie viel Geld? Was zählt, wenn wir gehen?
Zum Schluss bleiben nur die Erinnerungen, die Freundschaften, und die Hoffnung. Die Hoffnung darauf, alle wieder zu sehen, die man liebt und die Hoffnung, bald seinem Herrn in die Augen schauen zu können. Vieles, womit man seinen Kopf gefüllt hat, wird völlig überflüssig. Und vieles, worum man sich Sorgen gemacht hat, erscheint so winzig. Am Ende zählt nur noch der Glaube. An etwas Besseres, etwas Schöneres.
Wie verloren müssen Nicht-Christen im Angesicht des Todes sein? Ich würde umkommen ohne die Hoffnung, dass ich meinen Großvater eines Tages wieder sehen werde. Und dann können wir wieder zu den Sternen reisen.
In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2009 durfte mein Großvater nach 2 Jahren Krankheit friedlich einschlafen. Seine Frau und eine seiner Töchter waren bei ihm. Und wir wissen, dass wir ihn wieder sehen werden.
Am Ende war von den vielen Büchern, die er in seinem Leben gelesen hat, nur noch die Bibel wichtig für ihn.
Was ist am Ende wirklich wichtig? Wie viel Wissen, wie viele Titel, wie viel Geld? Was zählt, wenn wir gehen?
Montag, 19. Januar 2009
Good bye...
Wenn ich wenigstens sagen könnte: "Ich komme zurück! In 8 Monaten bin ich wieder in Greifswald und dann können wir alles zusammen machen, was wir jetzt nicht geschafft haben..." Aber ich werde nicht wieder kommen, jedenfalls nicht, wenn mein Plan sich nicht ziemlich ändert...
Als ich nach Greifswald kam, war mir alles fremd. Die Stadt, die Leute, die Atmosphäre. Aber jetzt ist mir so vieles hier vertraut. Es ist zu einem Teil meines Herzens geworden.
Wenn später irgendjemand von Greifswald erzählt, werde ich vor Freude aufspringen und rufen: "Ja! Da war ich mal für 4 Monate! Es war eine total schöne Zeit und die Leute sind übelst nett!"
Ich würde alles gerne festhalten, jeden Moment, den ich hier erlebt habe. Doch so langsam beginnt mein Gehirn, Teile zu vergessen. Aber ich glaube, mein Herz kann sich an mehr erinnern, als mein Kopf.
Ich werde euch vermissen...!
Als ich nach Greifswald kam, war mir alles fremd. Die Stadt, die Leute, die Atmosphäre. Aber jetzt ist mir so vieles hier vertraut. Es ist zu einem Teil meines Herzens geworden.
Wenn später irgendjemand von Greifswald erzählt, werde ich vor Freude aufspringen und rufen: "Ja! Da war ich mal für 4 Monate! Es war eine total schöne Zeit und die Leute sind übelst nett!"
Ich würde alles gerne festhalten, jeden Moment, den ich hier erlebt habe. Doch so langsam beginnt mein Gehirn, Teile zu vergessen. Aber ich glaube, mein Herz kann sich an mehr erinnern, als mein Kopf.
Ich werde euch vermissen...!
Samstag, 3. Januar 2009
kaufen oder nicht kaufen...das ist hier die Frage...
Ein Visum haben ist die eine Sache, einen Flug buchen die andere...
Als ich kurz vor Weihnachten nach Hause fuhr, wollte ich gleich mit meiner Mutter einen Flug nach Australien buchen. Ich hab mich auch schon darauf gefreut, bis wir merkten, dass die Flüge inzwischen und vor allem zu der Zeit, zu der ich fliegen will, sehr teuer sind. Unter 1460 € lief da nichts. Und das war uns eigentlich zu teuer...
Nach mehreren Tagen mit suchen, surfen, Daten eingeben und überlegen, schickte uns meinen Tante eine australische Website mit Flügen für ca. 1200 €. Das war schon eher unsere Preisklasse und wir freuten uns schon, als wir feststellten, dass die Onlinebuchung nicht funktionierte. Also weiter suchen...
Am 1. Weihnachtsfeiertag saß meine Mutter im Wohnzimmer, hat in der Bibel gelesen und gebetet und Gott gefragt, was wir tun sollen. Irgendwie hatte sie die Idee, noch ein Mal auf STA-Travel zu gucken, obwohl wir auf dieser Seite schon geschaut hatten und die Flüge viel zu teuer waren. Doch irgendwie gab es plötzlich Flüge für 1150 €. Wie auch immer das funktioniert... Und es hat dann sogar geklappt, den Flug online zu buchen!
Ich fliege jetzt am 1.2. abends von Frankfurt aus los, übernachte dann eine Nacht in Bangkok und lande am 3.2. nachmittags in Melbourne.
Also, wenn Gott in meiner ganzen Australien-Geschichte nicht seine Hand im Spiel hatte, weiß ich auch nicht, wie das funktioniert haben soll... =)
P.S.: Ich wünsch euch allen noch ein frohes neues Jahr 2009, viel Spannendes, viel Herausforderndes und viele Erlebnisse mit Gott! eure Cathlin
Als ich kurz vor Weihnachten nach Hause fuhr, wollte ich gleich mit meiner Mutter einen Flug nach Australien buchen. Ich hab mich auch schon darauf gefreut, bis wir merkten, dass die Flüge inzwischen und vor allem zu der Zeit, zu der ich fliegen will, sehr teuer sind. Unter 1460 € lief da nichts. Und das war uns eigentlich zu teuer...
Nach mehreren Tagen mit suchen, surfen, Daten eingeben und überlegen, schickte uns meinen Tante eine australische Website mit Flügen für ca. 1200 €. Das war schon eher unsere Preisklasse und wir freuten uns schon, als wir feststellten, dass die Onlinebuchung nicht funktionierte. Also weiter suchen...
Am 1. Weihnachtsfeiertag saß meine Mutter im Wohnzimmer, hat in der Bibel gelesen und gebetet und Gott gefragt, was wir tun sollen. Irgendwie hatte sie die Idee, noch ein Mal auf STA-Travel zu gucken, obwohl wir auf dieser Seite schon geschaut hatten und die Flüge viel zu teuer waren. Doch irgendwie gab es plötzlich Flüge für 1150 €. Wie auch immer das funktioniert... Und es hat dann sogar geklappt, den Flug online zu buchen!
Ich fliege jetzt am 1.2. abends von Frankfurt aus los, übernachte dann eine Nacht in Bangkok und lande am 3.2. nachmittags in Melbourne.
Also, wenn Gott in meiner ganzen Australien-Geschichte nicht seine Hand im Spiel hatte, weiß ich auch nicht, wie das funktioniert haben soll... =)
P.S.: Ich wünsch euch allen noch ein frohes neues Jahr 2009, viel Spannendes, viel Herausforderndes und viele Erlebnisse mit Gott! eure Cathlin
Donnerstag, 11. Dezember 2008
I belive I can fly!
Ich kann mich einfach nicht auf das konzentrieren, was ich hier auf der Arbeit machen soll. Ständig schweifen meine Gedanken in irgendeine Richtung ab… Entweder denke ich über irgendwas Sinnloses nach oder ich träume vor mich hin, während ich meine Augen schließe oder ich singe bei der Musik mit, die im Hintergrund läuft.
Eigentlich hätte ich heute voll viel schaffen können und müssen, doch stattdessen habe ich endlich mein Visum für Australien beantragt. Am Freitag habe ich meine Zusage bekommen und wenn alles klappt, bin ich im Februar in Melbourne!
Noch am Freitagmorgen hatte ich in meinem Gebetsfrühstück dafür gebetet, dass es endlich voran geht und ich meine Zusage kriege. Abends rief mich meine Mutter dann an. Meine Tante hatte mit den Leuten von Planetshakers gesprochen und die waren davon ausgegangen, dass es klar ist, dass ich angenommen bin. Die lange Wartezeit kam also eigentlich nur auf Grund von Fehlkommunikation zustande.
Inzwischen ist eine Nacht vergangen und als ich heute Morgen in mein E-Mail Postfach schaute, entdeckte ich eine Mail mit meiner Visa-Genehmigung! Ich darf nach Australien!!! Fehlt nur noch der Flug, aber das sollte jetzt das kleinste Problem sein… Ich peile grade den 17. Januar als Umzugstag an, sodass ich Ende Januar fliegen kann, um spätestens am 4. Februar in Australien zu sein.
Eigentlich hätte ich heute voll viel schaffen können und müssen, doch stattdessen habe ich endlich mein Visum für Australien beantragt. Am Freitag habe ich meine Zusage bekommen und wenn alles klappt, bin ich im Februar in Melbourne!
Noch am Freitagmorgen hatte ich in meinem Gebetsfrühstück dafür gebetet, dass es endlich voran geht und ich meine Zusage kriege. Abends rief mich meine Mutter dann an. Meine Tante hatte mit den Leuten von Planetshakers gesprochen und die waren davon ausgegangen, dass es klar ist, dass ich angenommen bin. Die lange Wartezeit kam also eigentlich nur auf Grund von Fehlkommunikation zustande.
Inzwischen ist eine Nacht vergangen und als ich heute Morgen in mein E-Mail Postfach schaute, entdeckte ich eine Mail mit meiner Visa-Genehmigung! Ich darf nach Australien!!! Fehlt nur noch der Flug, aber das sollte jetzt das kleinste Problem sein… Ich peile grade den 17. Januar als Umzugstag an, sodass ich Ende Januar fliegen kann, um spätestens am 4. Februar in Australien zu sein.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Lichtgeschwindigkeit
Ich habe das Gefühl, die Zeit fliegt mit Lichtgeschwindigkeit davon! Die Hälfte meiner Zeit in Greifswald ist jetzt vorbei. Ich staune immer wieder, auch darüber, was Gott gemacht hat. Sein Plan ist echt genial! Eigentlich will ich inzwischen schon fast gar nicht mehr weg hier, doch das liegt letztendlich in Gottes Hand! Und obwohl die Zeit schon fast abgelaufen ist, weiß ich noch nicht genau, was ich nach meinem Praktikum hier machen werde.
Die Zeit hier ist begrenzt, weil ich eigentlich Ende Januar nach Australien fliegen wollte, doch meine Kontaktperson scheint viel Stress zu haben und so kommt der Annahmeprozess nur sehr schwer in die Gänge. Nachdem ich mich schon im Sommer für ein Internship in Melbourne beworben habe, weiß ich jetzt immer noch nicht, ob ich wirklich hin darf. Gestern habe ich meinen Kontoauszug dorthin geschickt, weil sie sehen wollten, dass ich genug Geld habe und ich hoffe, dass ich jetzt meine Zusage bekomme, doch ich habe das Gefühl, dass das alles noch total in der Schwebe steht. Und da ich keinen Plan B habe, bleibt mir nichts anderes, als Gott zu vertrauen, dass er den richtigen Weg für mich hat und ihn mir zur gegebenen Zeit zeigen wird.
Mir sind zwei Bibelverse in die Hände gefallen, die grade total auf meine Lebenssituation passen. Als ich sie gelesen habe, hab ich einen leichten Stich im Herzen gespürt, weil mir bewusst wurde, wie wahr diese Verse sind.
Der erste Vers steht im Psalm 86, 11:
"Herr, zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben führe! Lass es meine einzige Sorge sein, dich zu ehren und dir zu gehorchen!"
Der zweite Vers steh in Sprüche 16,9:
"Das Menschenherz macht Pläne - ob sie ausgeführt werden, liegt beim Herrn."
Ich mache zur Zeit so viele Pläne - und bin jetzt echt gespannt, was Gott so vorhat und was er aus diesen Plänen macht!
Die Zeit hier ist begrenzt, weil ich eigentlich Ende Januar nach Australien fliegen wollte, doch meine Kontaktperson scheint viel Stress zu haben und so kommt der Annahmeprozess nur sehr schwer in die Gänge. Nachdem ich mich schon im Sommer für ein Internship in Melbourne beworben habe, weiß ich jetzt immer noch nicht, ob ich wirklich hin darf. Gestern habe ich meinen Kontoauszug dorthin geschickt, weil sie sehen wollten, dass ich genug Geld habe und ich hoffe, dass ich jetzt meine Zusage bekomme, doch ich habe das Gefühl, dass das alles noch total in der Schwebe steht. Und da ich keinen Plan B habe, bleibt mir nichts anderes, als Gott zu vertrauen, dass er den richtigen Weg für mich hat und ihn mir zur gegebenen Zeit zeigen wird.
Mir sind zwei Bibelverse in die Hände gefallen, die grade total auf meine Lebenssituation passen. Als ich sie gelesen habe, hab ich einen leichten Stich im Herzen gespürt, weil mir bewusst wurde, wie wahr diese Verse sind.
Der erste Vers steht im Psalm 86, 11:
"Herr, zeige mir den richtigen Weg, damit ich in Treue zu dir mein Leben führe! Lass es meine einzige Sorge sein, dich zu ehren und dir zu gehorchen!"
Der zweite Vers steh in Sprüche 16,9:
"Das Menschenherz macht Pläne - ob sie ausgeführt werden, liegt beim Herrn."
Ich mache zur Zeit so viele Pläne - und bin jetzt echt gespannt, was Gott so vorhat und was er aus diesen Plänen macht!
Samstag, 22. November 2008
Je mehr, desto cooler oder je tiefer, desto besser?
Wir leben in der Zeit von mySpace, ICQ, Facebook, SchülerVZ und StudiVZ. Jeder hat digitale Freunde und je mehr Freunde in deiner Liste stehen, desto cooler bist du. Und in dieser Welt ist es nicht schwer, Freunde zu finden. Sobald die andere Person deine Freundschaftseinladung bestätigt, seid ihr Freunde, egal, ob ihr euch seit einem Monat oder seit einem Jahr kennt. Man traut sich dann sogar mal, Leuten eine Einladung zu schicken, die man nur flüchtig kennt. Letztens habe ich mich dabei ertappt, wie ich Leuten Einladungen geschickt hab, die ich seit einer Woche kannte. Eine dieser Bekanntschaften schrieb dann zurück: "Das ist ja schön, dass ich mich zu deinen 'Freunden' zählen darf=)". Bisher kenne ich auch keinen, der eine Freundschaftseinladung abgelehnt hätte, denn wie gesagt: Je mehr Freunde, desto cooler.
Doch was passiert, wenn plötzlich Streit mit den Eltern ausbricht, der Freund oder die Freundin Schluss macht oder ein paar Klassenkameraden oder Studienkollegen ständig über dich lästern?
Wer ist dann da, der zuhört? Gibt es jemanden, der dich kennt und dem du nicht erst alles erklären musst, wenn es dir schlecht geht? An dieser Stelle kommen die vielen digitalen Freundschaften an ihre Grenzen. Hier zählen plötzlich wieder die echten Freunde. Wenn du dann deine Freundesliste bei Schüler oder StudiVZ durchgehst und feststellst, dass du keinen deiner so genannten Freunde anrufen würdest, weißt du, dass du ein noch größeres Problem hast. Hier gilt der Satz "Je mehr, desto cooler" plötzlich nicht mehr. Ab jetzt gilt: "Je tiefer, desto besser"! Schwimmt dein Freund an der Oberfläche, oder weiß er, wie du wirklich bist?
Eine solche echte, tiefe Freundschaft habe ich nur zu demjenigen, der weiß, wie ich mich verhalte, wenn ich keine Maske trage. Dieser Mensch kennt meine Schwächen und bietet mir trotzdem eine Freundschaft an.
Ich denke oft, dass ich so einen Menschen nicht verdiene, der mich annimmt, wie ich bin und mich bedingungslos liebt. Vor allem, wenn man betrachtet, wie oft ich Menschen und vor allem meine besten Freunde verletzte. Und manchmal frage ich mich, wie ich ein echter Freund sein und jemanden bedingungslos lieben kann, obwohl ich selber schon so oft verletzt wurde. Ich habe Wunden und Narben in meinem Inneren, die es mir schwer machen, Menschen zu vertrauen.
Und doch gibt es jemanden, der mir eine tiefe und bedingungslose Freundschaft angeboten hat: Jesus.
Und ich kann mich nun entscheiden, ob ich auf Grund meiner Wunden und Narben zu ihm sage: "Ich kann das nicht! Ich kann deine Freundschaft nicht annehmen und ich kann dir nicht vertrauen!" oder ob ich das annehmen und ihn bedingungslos zurück lieben will.
Ich habe gehört, dass er dir auch eine Freundschaftseinladung geschickt hat. Was wirst du tun? Nimmst du sie an?
Sonntag, 9. November 2008
Das Leben ist eine Autobahn ...
Neben mir quängeld grad ein Kind. Eigentlich sollte es schon längst schlafen, aber aus irgendeinem Grund, will es nicht. Ich habe heute Abend spontan zugesagt, babysitten zu gehen. Und der Abend versprach recht gechillt zu werden... Nun ja, das kleine Baby ist trotzdem echt süß =)
Ich stelle fest, dass mein Stundenplan sich so langsam füllt und ich nun weiß, was ich zu tun habe. Aber wenn mich jemand fragt, was denn so meine Aufgaben sind, weiß ich nie so richtig, was ich sagen soll... Ich kann so schlecht in Worte fassen, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache, aber ich weiß, dass mir selten langweilig ist.
Zur Zeit ist mein langzeit Auftrag, Interviews mit den Greiffitimitarbeitern zu machen. Ich finde es so spannend, mir die Geschichten von anderen anzuhören! Also, wirklich =) Es macht echt total Spaß und ich bin schon sehr gespannt, was ich dann aus den Interviews machen kann. Wahrscheinlich wird aus den Geschichten ein Heftchen oder kleines Buch entstehen.
Letztens hat es den ganzen Tag geregnet. Ich kam schon durchweicht im Büro an und hatte dann absolut keine Lust, in die Stadt zu fahren, aber ich brauchte noch Geld und ein Zugticket, also kam ich nicht darum herum. Ich fuhr also bei strömendem Regen über einen schlecht ausgebauten Fahrradweg und spielte Pfützenrally. Mein Zeil war, allen Pfützen auszuweichen, um nicht nass zu werden. Doch manchmal gab es kein entkommen mehr. Dann konnte ich nur noch sagen: "Beine hoch und durch!"
Oh, juhu, das Kind schläft endlich. Jetzt ist also so langsam Ruhe eingekehrt...
Ich stelle fest, dass mein Stundenplan sich so langsam füllt und ich nun weiß, was ich zu tun habe. Aber wenn mich jemand fragt, was denn so meine Aufgaben sind, weiß ich nie so richtig, was ich sagen soll... Ich kann so schlecht in Worte fassen, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache, aber ich weiß, dass mir selten langweilig ist.
Zur Zeit ist mein langzeit Auftrag, Interviews mit den Greiffitimitarbeitern zu machen. Ich finde es so spannend, mir die Geschichten von anderen anzuhören! Also, wirklich =) Es macht echt total Spaß und ich bin schon sehr gespannt, was ich dann aus den Interviews machen kann. Wahrscheinlich wird aus den Geschichten ein Heftchen oder kleines Buch entstehen.
Letztens hat es den ganzen Tag geregnet. Ich kam schon durchweicht im Büro an und hatte dann absolut keine Lust, in die Stadt zu fahren, aber ich brauchte noch Geld und ein Zugticket, also kam ich nicht darum herum. Ich fuhr also bei strömendem Regen über einen schlecht ausgebauten Fahrradweg und spielte Pfützenrally. Mein Zeil war, allen Pfützen auszuweichen, um nicht nass zu werden. Doch manchmal gab es kein entkommen mehr. Dann konnte ich nur noch sagen: "Beine hoch und durch!"
Oh, juhu, das Kind schläft endlich. Jetzt ist also so langsam Ruhe eingekehrt...
Freitag, 24. Oktober 2008
here I come
Ich habe gerade bemerkt, dass ich meinen letzten Eintrag vor fast einem Monat gemacht habe... Es wird mal wieder Zeit, ein bisschen was über die neuesten Entwicklungen zu berichten.
Für alle, die es noch nicht wissen (und das dürften inzwischen relativ wenige sein): Ich lasse mich morgen, am 25.10., taufen.
Allerdings wusste ich bis vor kurzem noch nicht, wie ich von Greifswald nach Hause komme. Ich wollte gerne mit einem Auto runter fahren, aber ich wusste nicht, wen ich fragen sollte.
Am Dienstag wusste ich immer noch nichts Neues. Abends war ein SMD-Treffen. Ich wusste von zwei Leuten, die ein Auto haben, doch es stellte sich heraus, dass eins kaputt und das andere für mich nicht versichert ist. Und so langsam machte sich Panik bei mir breit. Es gab noch eine weitere Studentin in der SMD, die ein Auto hat, doch ich kannte sie gar nicht.
Ein Bekannter rief dann für mich bei ihr an und sie willigte ein, mir ihr Auto zu leihen. Leider ist das Auto erst für Fahrer ab 23 versichert, aber ich dachte, dass das kein Problem sein würde, da eine Freundin mitkommen wollte, die 23 ist. Als sie ich dann aber fragte, ob sie fahren würde, war sie nicht sehr begeistert.
Ich stand also schon wieder vor einer Schranke... Erst hatte ich kein Auto und nachdem ich eins gefunden hatte, hatte ich keinen Fahrer.
Ich hatte schon vorher einen Kumpel gefragt, ob er mitkommen wollte, aber er war sich nicht sicher, ob er Zeit haben würde. Er blieb dann meine letzte Hoffnung...
Nachdem ich ihm etwa 30 Minuten Bedenkzeit gegeben hatte, musste er sich entscheiden. Und er sagte zu...
(An dieser Stelle möchte ich noch einmal ein riesiges Danke an dich einwerfen, ich vermute, dass du das irgendwann liest=))
Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie ich mich gefühlt habe, nachdem endlich alles geklärt war, ich ein Auto und einen Fahrer hatte und endlich wusste, wie und mit wie vielen Gästen ich zu meiner Taufe fahren kann.
Als ich mit dem Fahrrad zurück zu meinem Zimmer fuhr, hätte ich am liebsten laut gesungen und Gott danke gesagt, aber ich hab mich nicht getraut... Leise vor mich hingesungen habe ich dann doch ...
Für alle, die es noch nicht wissen (und das dürften inzwischen relativ wenige sein): Ich lasse mich morgen, am 25.10., taufen.
Allerdings wusste ich bis vor kurzem noch nicht, wie ich von Greifswald nach Hause komme. Ich wollte gerne mit einem Auto runter fahren, aber ich wusste nicht, wen ich fragen sollte.
Am Dienstag wusste ich immer noch nichts Neues. Abends war ein SMD-Treffen. Ich wusste von zwei Leuten, die ein Auto haben, doch es stellte sich heraus, dass eins kaputt und das andere für mich nicht versichert ist. Und so langsam machte sich Panik bei mir breit. Es gab noch eine weitere Studentin in der SMD, die ein Auto hat, doch ich kannte sie gar nicht.
Ein Bekannter rief dann für mich bei ihr an und sie willigte ein, mir ihr Auto zu leihen. Leider ist das Auto erst für Fahrer ab 23 versichert, aber ich dachte, dass das kein Problem sein würde, da eine Freundin mitkommen wollte, die 23 ist. Als sie ich dann aber fragte, ob sie fahren würde, war sie nicht sehr begeistert.
Ich stand also schon wieder vor einer Schranke... Erst hatte ich kein Auto und nachdem ich eins gefunden hatte, hatte ich keinen Fahrer.
Ich hatte schon vorher einen Kumpel gefragt, ob er mitkommen wollte, aber er war sich nicht sicher, ob er Zeit haben würde. Er blieb dann meine letzte Hoffnung...
Nachdem ich ihm etwa 30 Minuten Bedenkzeit gegeben hatte, musste er sich entscheiden. Und er sagte zu...
(An dieser Stelle möchte ich noch einmal ein riesiges Danke an dich einwerfen, ich vermute, dass du das irgendwann liest=))
Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie ich mich gefühlt habe, nachdem endlich alles geklärt war, ich ein Auto und einen Fahrer hatte und endlich wusste, wie und mit wie vielen Gästen ich zu meiner Taufe fahren kann.
Als ich mit dem Fahrrad zurück zu meinem Zimmer fuhr, hätte ich am liebsten laut gesungen und Gott danke gesagt, aber ich hab mich nicht getraut... Leise vor mich hingesungen habe ich dann doch ...
Sonntag, 28. September 2008
Fragen wir zu viel?
Wo gehen wir hin,
wenn wir am Ende des Tunnels sind?
Was ist der Sinn,
wenn wir leben und es stirbt ein Kind?
Wer hat da die Hand im Spiel,
wenn das Leben sinnlos scheint?
Wo ist unser Ziel,
wenn sich nicht mehr alles reimt?
Fragen wir zu viel?
Eine Freundin hat mir heute eine Frage gestellt, die mich irgendwie nicht mehr loslässt. Ich hab mich das vorher schon oft gefragt, aber eine Antwort darauf wusste ich nie so richtig.
Was passiert, wenn ein Kind stirbt, das noch nie von Gott gehört hat? Ist es dann bei Gott, oder ist es verloren?
Ich weiß es nicht wirklich, ich kann mir diese Frage nicht beantworten, aber während ich darüber nachdenke, versuche ich, es mir irgendwie zu erklären.
Ich glaube, dass Kinder wenn sie noch jung sind, einfach an Gott glauben, ohne viel nachzufragen. Sie vertrauen einfach. Sie haben noch einen kindlichen Glauben. Jesus selber hat gesagt, dass wir werden sollen, wie die Kinder, weil diese noch glauben und vertrauen, ohne alles verstehen zu wollen. Und dadurch gehören sie automatisch zu Gott und ich glaube, dass er sie dann auch zu sich nehmen wird, wenn sie sterben.
Gott kann doch nicht so ungerecht sein und die Kinder einfach sterben lassen, oder?
Nein, ich glaube nicht, dass er ungerecht ist. Es sieht nur von unserer Perspektive aus betrachtet ungerecht aus. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was Gott sich dabei denkt.
"Alle Menschen sorgen sich um das Kind. Jeder gibt sein Bestes. 100 mal quält man dieses Kind. Den Eltern macht man Hoffnung. Illusionen, die wieder zerstört werden. Alle Ärzte kümmern sich, alle Schwestern. Und dann stehst du daneben und es ist vorbei. Und nicht mal einfach so, nein, unter Schmerzen. Warum??????? Wenn dieses Kind doch zu Gott gehört, dann hat es das nicht verdient..."
Warum haben Paulus und Petrus einen total grausamen Tod erlitten, obwohl sie zu Gott gehört haben?? Warum gab es schon so viele Menschen in China und Nord-Korea, die wegen ihrem Glauben brutal ermordet wurden?? Sie haben alle zu Gott gehört....und doch hat er sie zu sich genommen.
Ich habe keine Antworten auf diese Fragen. Aber ich habe eine Hoffnung.
Ich glaube an Gott und ich glaube, dass diejenigen, die ihn kennen und an ihn glauben, nicht verloren gehen, wenn sie sterben. Das ist alles, an das ich mich klammern kann, wenn das Leben an seine Grenzen zu kommen scheint.
Wir gehen zu Gott,
am Ende des Tunnels.
Der Sinn ist zu leben,
trotz dieses Rummels.
Gott ist da,
auch wenn das Leben sinnlos scheint.
Und er ist und bleibt das Ziel,
wenn sich nicht mehr alles reimt.
Ihn dürfen wir immer fragen.
wenn wir am Ende des Tunnels sind?
Was ist der Sinn,
wenn wir leben und es stirbt ein Kind?
Wer hat da die Hand im Spiel,
wenn das Leben sinnlos scheint?
Wo ist unser Ziel,
wenn sich nicht mehr alles reimt?
Fragen wir zu viel?
Eine Freundin hat mir heute eine Frage gestellt, die mich irgendwie nicht mehr loslässt. Ich hab mich das vorher schon oft gefragt, aber eine Antwort darauf wusste ich nie so richtig.
Was passiert, wenn ein Kind stirbt, das noch nie von Gott gehört hat? Ist es dann bei Gott, oder ist es verloren?
Ich weiß es nicht wirklich, ich kann mir diese Frage nicht beantworten, aber während ich darüber nachdenke, versuche ich, es mir irgendwie zu erklären.
Ich glaube, dass Kinder wenn sie noch jung sind, einfach an Gott glauben, ohne viel nachzufragen. Sie vertrauen einfach. Sie haben noch einen kindlichen Glauben. Jesus selber hat gesagt, dass wir werden sollen, wie die Kinder, weil diese noch glauben und vertrauen, ohne alles verstehen zu wollen. Und dadurch gehören sie automatisch zu Gott und ich glaube, dass er sie dann auch zu sich nehmen wird, wenn sie sterben.
Gott kann doch nicht so ungerecht sein und die Kinder einfach sterben lassen, oder?
Nein, ich glaube nicht, dass er ungerecht ist. Es sieht nur von unserer Perspektive aus betrachtet ungerecht aus. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was Gott sich dabei denkt.
"Alle Menschen sorgen sich um das Kind. Jeder gibt sein Bestes. 100 mal quält man dieses Kind. Den Eltern macht man Hoffnung. Illusionen, die wieder zerstört werden. Alle Ärzte kümmern sich, alle Schwestern. Und dann stehst du daneben und es ist vorbei. Und nicht mal einfach so, nein, unter Schmerzen. Warum??????? Wenn dieses Kind doch zu Gott gehört, dann hat es das nicht verdient..."
Warum haben Paulus und Petrus einen total grausamen Tod erlitten, obwohl sie zu Gott gehört haben?? Warum gab es schon so viele Menschen in China und Nord-Korea, die wegen ihrem Glauben brutal ermordet wurden?? Sie haben alle zu Gott gehört....und doch hat er sie zu sich genommen.
Ich habe keine Antworten auf diese Fragen. Aber ich habe eine Hoffnung.
Ich glaube an Gott und ich glaube, dass diejenigen, die ihn kennen und an ihn glauben, nicht verloren gehen, wenn sie sterben. Das ist alles, an das ich mich klammern kann, wenn das Leben an seine Grenzen zu kommen scheint.
Wir gehen zu Gott,
am Ende des Tunnels.
Der Sinn ist zu leben,
trotz dieses Rummels.
Gott ist da,
auch wenn das Leben sinnlos scheint.
Und er ist und bleibt das Ziel,
wenn sich nicht mehr alles reimt.
Ihn dürfen wir immer fragen.
Freitag, 26. September 2008
living on the bright side of life...
Ich muss ja zugeben, dass ich am Anfang damit gerechnet und mich eigentlich auch schon drauf eingestellt habe, dass ich die ganze Zeit alleine und gelangweilt auf meinem Zimmer hocke... Doch inzwischen musste vor allem meine Familie schmerzlich feststellen, dass ich nicht ständig in meinem Zimmerchen sitzte und außer telefonieren nix zu tun hab. Ich bin echt ziemlich viel unterwegs und Langeweile hatte ich in der Zeit, wo ich hier oben bin, eigentlich noch nie =) Irgendwas ist immer los und ich genieße es.
Eine Erfahrung dieser Woche will ich noch erzählen: Wir haben am Dienstag zum ersten Mal unser neues Jugendcafe geöffnet... Leider wurde im Vorfeld noch keine Werbung dafür gemacht. Deshalb saßen wir zu 6. oder 7. da und konnten die Zeit nutzen, uns endlich einen Namen zu überlegen. Obwohl wir 'ne ganze Weile diskutiert haben, konnten wir uns nicht auf einen Namen einigen und so saßen wir ziemlich ratlos rum. Bis eine auf die Idee kam, zu beten. Nach dem Gebet hat jeder seine erste spontane Idee gesagt und einen Namen davon fanden wir alle total cool. Nachdem wir die Schreibweise ein wenig verändert hatten, hatten wir inerhalb von 5 Minuten einen Namen gefunden, mit dem alle einverstanden waren und mit dem wir auch etwas verbanden: CallaR (abgeleitet von dem englischen Wort colour).
Eine Erfahrung dieser Woche will ich noch erzählen: Wir haben am Dienstag zum ersten Mal unser neues Jugendcafe geöffnet... Leider wurde im Vorfeld noch keine Werbung dafür gemacht. Deshalb saßen wir zu 6. oder 7. da und konnten die Zeit nutzen, uns endlich einen Namen zu überlegen. Obwohl wir 'ne ganze Weile diskutiert haben, konnten wir uns nicht auf einen Namen einigen und so saßen wir ziemlich ratlos rum. Bis eine auf die Idee kam, zu beten. Nach dem Gebet hat jeder seine erste spontane Idee gesagt und einen Namen davon fanden wir alle total cool. Nachdem wir die Schreibweise ein wenig verändert hatten, hatten wir inerhalb von 5 Minuten einen Namen gefunden, mit dem alle einverstanden waren und mit dem wir auch etwas verbanden: CallaR (abgeleitet von dem englischen Wort colour).
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